DMA und DSA – Rechte, Pflichten und Chancen

Bei Digital Markets Acts (DMA) und der Digital Service Act (DAS) handelt es sich um Verordnungen der EU. Sie gelten ab dem 1. Januar 2024 und legen fest, wie sich Werbung im übernächsten Jahr messen lassen muss.

Beide Verordnungen gelten allerdings erst ab einer festgelegten Unternehmens- und Umsatzgröße. Damit sollen gezielt die großen Tech Konzerne wie Meta, Alphabet, etc. zur Handlung gezwungen werden. Der Übermacht der großen Player soll mit viel Transparenz entgegen gewirkt werden, damit Verbraucher*innen und Nutzer*innen wieder ein besseres Gefühl bei der Nutzung von Social Media bekommen.

Mehr Transparenz gegenüber den Nutzer*innen heißt aber auch mehr Transparenz seitens der Unternehmen. So müssen Absender und Finanzier zukünftig eindeutig und klar ausgewiesen werden. Das Targeting wird weiter eingeschränkt und Parameter wie ethnische Herkunft, politische Ansichten oder Religion werden verboten. Auch Cybermoobing und Hetze sollen besser nachverfolgt und eingedämmt werden.

Für die Konzerne wie Meta (Facebook, Instagram), Apple oder Alphabet (Google) heißt das aber auch, dass sie ihre Systeme für Nutzer und Werbetreibende öffnen. Mehr Transparenz auf allen Ebenen also.

Wie genau die Verordnungen in den einzelnen Unternehmen schlussendlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.

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