Metaversum – der Marktplatz der Zukunft?

Der Begriff Meta ist seit dem vergangenen Jahr in aller Munden. Denn so nennt sich der gesamte Facebook-Konzern seit Oktober 2021. Dahinter steckt ein Kalkül: Denn in den sogenannten Metaversen, also virtuellen Paralleluniversen, liegt ein hohes wirtschaftliches Potential.

In diesen digitalen Welten wird kommuniziert. Und zwar rund um den Erdball, zu jeder Zeit an jedem Ort. Außerdem kann man sich in den Metaversen austoben. Grundstücke kaufen, Häuser bauen und einrichten sowie Sport- oder Kulturveranstaltungen besuchen. Alles vom heimischen Sofa aus, solange man das technische Equipment vorweisen kann. Ist das nun alles ein Traum von Nerds oder ein reales Zukunftsmodell? Für Brancheninsider ist das glasklar. Denn laut deren Prognosen liegt der geschätzte Umsatz der Metaversum-Branche in den nächsten acht Jahren bei rund 21 Milliarden US-Dollar. Kein Wunder, das Facebook, Google und Co. davon ein Stück abhaben möchten. Diese virtuellen Spielereien lassen sich Investoren einiges kosten. Die kanadische Investmentfirma Tokens.com kaufte vor Kurzem in der virtuellen Stadt Genesis City ein virtuelles Grundstück. Wert: 2,3 Millionen Euro.

Ob dieses Modell auch für deutsche Investoren spannend ist, hängt von der Risikobereitschaft sowie von der Größe des Konzerns ab. Riesen wie BMW oder Adidas nehmen bereits an Metaversen teil. Für mittlere und kleine Unternehmen ist es vielleicht noch Spinnerei, kann aber in naher Zukunft der Marktplatz der Zukunft sein. Egal ob für Produkte oder Dienstleistungen. Wir behalten ein reales Auge auf der virtuellen Welt.

Beispiele gefällig: https://genesis.city/, https://www.rooom.com/3d-view,

Metaversum mit zwei Personen

Die Zukunft der Kommunikation ist digital: In Multiversen entstehen Parallelwelten, die nach Einschätzung von Experten ein gigantisch großes wirtschaftliches Potential haben. Foto: athitat/adobestock