TikTok als ernstzunehmende Konkurrenz für Amazon

Der Großteil der Menschen in Deutschland belächelt TikTok als sinnlose Unterhaltungsplattform für die Jugend. Vergessen wird dabei, dass die gewaltige Aufmerksamkeit und das Potenzial innerhalb von Stunden mehrere Millionen Klicks zu generieren, ganz leicht monetarisiert werden kann – und auch schon wird.

So zum Beispiel bei der TikTok-Schwester Douyin in China.
In 2020 hat Douyin bereits einen E-Commerce Umsatz von umgerechnet 65 Milliarden Euro über seine Plattform abgewickelt. Die Produkte werden dabei in Livestreams und Kurzvideos beworben, indem sie vor der Kamera vorgestellt und benutzt werden.

Davon profitieren auch schon deutsche Markenhersteller, wie zum Beispiel der Alpecin-Hersteller Dr. Wolff aus Bielefeld. Durch die Zusammenarbeit mit 34 Influencern aus Asien konnte das Unternehmen in 2021 vier Millionen Aufrufe von Streams und Kurzvideos verzeichnen und somit 30.000 Flaschen Alpecin verkaufen.

Die Vorbereitungen den europäischen Markt in Angriff zu nehmen, laufen schon. Livevideos gibt es bereits seit einigen Monaten und viele verzeichnen enorme Viewzahlen. Zusammen mit der Einbindung von Webshops, wie die vor kurzem installierte Kooperation mit der Plattform Shopify, gestaltet sich der Kaufprozess für den Kunden immer einfacher.

Was für einen gewaltigen Einfluss TikTok schon hat, zeigt das Stichwort #pinkdrink. Unter diesem Hashtag hatte eine Influencerin ein Rezept für ein pinkfarbenes Getränk aus Himbeeren, Sirup, einem Kokussnussdrink und dem Biotee Hibiskus von Volvic hochgeladen. 250 Millionen Aufrufe später war der Volvic Bio Tee Hibiskus teilweise ausverkauft und einige Getränkehändler bestellten schlagartig 150 Prozent mehr davon.

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