Trauer um Detlef Wemhöner

Das Team des KonText-Kontors trauert um Detlef Wemhöner. Der 69-Jährige ist am Donnerstag vergangener Woche unerwartet verstorben.

„Detlef Wemhöner war mir über viele Jahre ein enger Freund und ein kritischer Begleiter“, sagt KonText-Gründer Joachim Kummrow. Die beiden lernten sich im Jahr 2000 kennen. Kummrow hatte kurz zuvor das KonText-Kontor gegründet; Wemhöner war zu der Zeit bereits fünf Jahre Geschäftsführer der Technische Werke Osning GmbH, der Stadtwerke von Halle Westfalen.

„Gemeinsam haben wir viel erlebt und viel bewegt“, erinnert sich Joachim Kummrow. Er durfte die TWO als externer Marketingleiter und Pressesprecher mehr als 17 Jahre lang begleiten. In diese Zeit fielen die Marktöffnung Strom und Gas, die ersten Investments in erneuerbare Energien, der Bau von Gas- und Stromtankstellen und auch der Neubau des Lindenbads. Wemhöner war viele Jahre lang Vorsitzender der Haller Kaufmannschaft HiW und ein wichtiger Motor der Gewerbeschau Gartnisch. Alle gemeinsam bewältigten Herausforderungen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

„Detlef Wemhöner war kein Verwalter wie viele seiner Amtskollegen. Er war ein extrem gut vernetzter, leidenschaftlicher Gestalter, der die TWO mit Weitblick und Dynamik geführt hat. Sein Selbstbewusstsein hat die TWO zum Strahlen gebracht und die Bedeutung einer sich rasant entwickelnden Energieversorgung in den Fokus der Menschen gerückt, für die sie Tag für Tag und rund um die Uhr arbeitet“, blickt Kummrow zurück.

Wemhöner habe in seiner Art zweifelsohne polarisiert. Aber der studierte Diplom-Finanzwirt habe die Zahlen genauso im Griff gehabt wie kleine und große Krisen. „Er war mir ein großes Vorbild und ich bin dankbar für die gemeinsamen Jahre“, schloss Joachim Kummrow. Sein Beileid gilt Wemhöners Frau Heidrun, ihrer Tochter und dem Enkelkind.

Kondulenz Detlef Wemhöner